Gemeinsam für 1.000 Radler – Das THW im Einsatz bei der BR-Radltour 2026

Gemeinsam für 1.000 Radler – Das THW im Einsatz bei der BR-Radltour 2026

Wenn Anfang August die BR-Radltour durch Bayern führt, stehen nicht nur die rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt. Hinter den Kulissen sorgt eine Vielzahl von Einsatzkräften für einen reibungslosen Ablauf – darunter auch das Technische Hilfswerk. Bei der BR-Radltour 2026 waren insgesamt 27 Helferinnen und Helfer des THW während der gesamten Tour im Einsatz und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Die Tour führte in sechs Etappen von Nördlingen über Königsbrunn, Oberammergau, Rosenheim und Dorfen bis nach Bad Füssing.

Eine der zentralen Aufgaben des THW war der tägliche Transport des Gepäcks aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bereits am frühen Morgen wurden die Gepäckstücke verladen und zum nächsten Etappenziel gebracht. Dort sorgten die Einsatzkräfte dafür, dass das Gepäck pünktlich und geordnet zur Ausgabe bereitstand, sodass die Radlerinnen und Radler nach ihrer Ankunft direkt darauf zugreifen konnten.

Ebenso wichtig war der Transport und die Bereitstellung der Matratzen für die Gemeinschaftsunterkünfte. Tag für Tag wurden diese verladen, in die jeweiligen Turnhallen oder Unterkünfte transportiert, ausgelegt und nach der Übernachtung wieder eingesammelt. Diese logistische Leistung erforderte eine enge Abstimmung und einen eingespielten Ablauf, damit die Schlafplätze rechtzeitig für die Ankunft der Teilnehmer vorbereitet waren.

Auch während der Etappen war das THW präsent. Mit drei sogenannten Besenwagen begleiteten die Helferinnen und Helfer den Tourtross. Sie nahmen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, die aufgrund von Erschöpfung, technischer Defekte oder gesundheitlicher Probleme die Strecke nicht aus eigener Kraft beenden konnten. So konnten alle Radlerinnen und Radler sicher das jeweilige Etappenziel erreichen und die Tour ohne unnötigen Zeitdruck genießen.

Der Einsatz verlangte von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität, Teamgeist und Ausdauer. Bereits vor dem Start der Etappen begannen die Arbeiten, während sie nach der Ankunft am Zielort noch lange nicht beendet waren. Erst wenn Gepäck und Matratzen verteilt, die Besenwagen zurückgekehrt und die Vorbereitungen für den nächsten Tag abgeschlossen waren, endete der Arbeitstag der THW-Helferinnen und -Helfer.

Die 27 Einsatzkräfte bewiesen während der gesamten Woche eindrucksvoll, dass das THW weit mehr leistet als technische Hilfe in Notlagen. Mit ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihrer professionellen Logistik sorgten sie dafür, dass die BR-Radltour 2026 für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis wurde. Ihr Einsatz verlief zuverlässig, kameradschaftlich und stets mit dem gemeinsamen Ziel, die Veranstaltung erfolgreich zu unterstützen. Dies betonten auch die Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunk bei der Vorstellung des Teams bei den Teilnehmern.

Mit im Team waren auch fünf Helferinnen und Helfer Thomas Albert, Sandra Drummer, Albert Kastl, Karoline Kötter und Otto Kraus mit zwei LKW-Zügen des THW Kirchehrenbach. Sie unterstützen die Tour durch ihre Teilnahme in allen Bereichen.

Gruppenbild: BR/Vera Hutchison-Bird