Blackout – Katastrophenschutzübung „Ritter Wirnt“ im Landkreis Forchheim

Blackout – Katastrophenschutzübung „Ritter Wirnt“ im Landkreis Forchheim

Am Samstag, den 17. Oktober 2026, fand im Landkreis Forchheim eine Katastrophenschutzübung zum Thema Blackout statt. Der Übungsbereich erstreckte sich über die Gemeinden Igensdorf und Weißenohe sowie die Stadt Gräfenberg. Die THW-Ortsverbände Forchheim und Kirchehrenbach beteiligten sich mit verschiedenen Einheiten an der Übung.

Die beiden Zugtrupps übernahmen gemeinsam die Koordination der eingesetzten Kräfte. Als Führungsstandort diente das Gerätehaus in Hilpoltstein. Von dort aus erfolgte die Steuerung aller Einsätze und Anforderungen.

Im ersten Übungsszenario speisten die Einsatzkräfte die beiden Landkreisaggregate mit einer Leistung von 400 kVA und 100 kVA in Stöckach in das Stromnetz der Bayernwerk Netz GmbH ein. Hierfür schlossen sie beide Aggregate gemeinsam an eine Trafostation an. Auf diese Weise konnte die Einspeisung elektrischer Energie in das Stromnetz unter den angenommenen Blackout-Bedingungen praxisnah geübt werden.

Das zweite Szenario konzentrierte sich auf die Notstromversorgung einer Tankstelle in Igensdorf. Zusätzlich übernahmen die THW-Kräfte die erforderliche Tanklogistik. Mehrere Fahrzeuge mit Tankcontainern standen dafür bereit und stellten die Kraftstoffversorgung während der Übung sicher.

Auch auf Führungsebene war das THW eingebunden: Ein THW-Fachberater befand sich in Ebermannstadt bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) und unterstützte diese bei ihrer Arbeit. An verschiedenen Stellen waren außerdem Beobachter sowie Lageeinspieler der Ortsverbände im Einsatz. Sie simulierten zusätzliche Einsatzlagen und trugen so zu einer möglichst realitätsnahen Durchführung der Übung bei.

Die Übung diente dazu, die Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten sowie die Abläufe bei einem großflächigen Stromausfall zu erproben. Insbesondere die Koordination der Einsatzkräfte, die Bereitstellung von Notstrom und die Sicherstellung der Kraftstoffversorgung standen dabei im Mittelpunkt.

Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Bericht: THW Forchheim/ Max Petermann, Anna Bühl