Nach dem Fund einer Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Feld bei Gosberg am Freitagabend wurden neben der Polizei Forchheim auch die Feuerwehr Heroldsbach/Thurn mit der Drohneneinheit, das BRK Forchheim und das THW alarmiert.
Da die Granate nach Einschätzung des Sprengmeisters nicht mehr transportfähig war und deshalb vor Ort kontrolliert gesprengt werden musste, rückten auf Anforderung die THW-Ortsverbände Bamberg, Forchheim und Kirchehrenbach zur Einsatzstelle aus.
Die Aufgabe der 32 Einsatzkräfte des THW bestand darin, einen Schutzwall um die Granate zu errichten sowie die Einsatzstelle auszuleuchten. Mithilfe eines Radladers der Fachgruppe Räumen und zahlreicher Sandsäcke errichteten die Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Zusätzlich standen Einsatzkräfte für eine mögliche Evakuierung der angrenzenden Anwohner bereit. Diese waren zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits durch die Polizeikräfte informiert und anderweitig untergebracht worden, sodass keine weitere Unterstützung durch die THW-Kräfte notwendig war.
Anschließend konnte die Granate durch den Sprengmeister ohne weitere Probleme kontrolliert gesprengt und die Überreste gesichert werden. Die darauffolgenden Aufräumarbeiten an den Sicherungsmaßnahmen wurden durch die Helfer des THW zügig abgeschlossen, bevor diese wieder in ihre Ortsverbände zurückkehrten.







