Schmelzwasser sorgt für Nachtschicht für das THW und die Feuerwehren

Das anhaltende Tauwetter der letzten Tage lies die Pegelstände der Bäche rapide ansteigen und teilweise über die Ufer treten. Besonders bedrohlich wurde es nahe der Sachsenmühle im Gemeindebereich Gößweinstein am Freitag am späten Abend.

Hier war Wasser in den Pumpenraum des Zweckverband zur Wasserversorgung der Wiesentgruppe eingedrungen und hatte den Raum komplett geflutet. Zudem war das Wasser in dem Raum mit Schmierstoffen der Pumpen kontaminiert. Dieses galt abzupumpen, damit die Trinkwasserversorgung für die umliegenden Ortschaften weiter gewährleistet werden konnte. Auf Anforderung des Kreisbrandrates wurden zu den bereits eingesetzten Feuerwehren die THW-Ortsverbände Forchheim und Kirchehrenbach alarmiert. Diese lieferten ca. 1.500 Sandsäcke an die Einsatzstelle, welche dann von den Kräften der Feuerwehren Gößweinstein, Etzdorf-Türkelstein und Leutzdorf, sowie Kräfte der THW Ortsverbände Forchheim und Kirchehrenbach zu zwei Sandsackwällen mit 5 und 7 Metern Länge und jeweils einer Höhe von einem Meter verbaut wurden. Dies war notwendig, um weiteres, nachfließendes Wasser zu verhindern und das kontaminierte Wasser vom nachfließenden Wasser zu trennen.

Bis in die frühen Morgenstunden waren die Kräfte von Feuerwehr und THW damit beschäftigt, die Pumpen zu schützen, damit die Trinkwasserversorgung weiterhin funktionieren konnte.

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