Routinierter Einsatz beim 15. Fränkische Schweiz-Marathon

Jedes Jahr am ersten Wochenende im September lockt der Fränkische Schweiz-Marathon, der in Verbindung mit dem autofreien Sonntag auf der B470 stattfindet, über Tausend begeisterte Sportler in die Fränkische Schweiz. 1.700 gemeldete Teilnehme aus aller Welt haben in diesem Jahr sich von dem Reiz des schönsten und schnellsten Landschaftsmarathons mitreissen lassen und sind beim 15. Fränkische Schweiz-Marathon gestartet. Angefeuert wurden sie dabei von 30.000 Zuschauern, die entlang der Strecke das Spektakel verfolgten und sich anschließend auf der gesperrten Bundesstraße B470 für einen Ausflug per Rad oder zu Fuß auf der B470 vergnügten.

Auch bei den Helfern des THW Kirchehrenbach war der Termin bereits lange im Voraus im Terminkalender. Bei einem solch großen Event wie dem Fränkische Schweiz-Marathon bedarf es auch einem großen Teams, das im Hintergrund und am Rande mitarbeitet, um die Veranstaltung zu einem großen Erfolg zu machen. Zusammen mit den Kollegen vom THW Forchheim, vielen Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten BRK, Johanniter, ASB, Bergwacht und weiteren Freiwilligen kümmerten sich die Helfer darum, dass die Marathonteilnehmer an den 17 verschiedenen Verpflegungsstationen Wasser, Iso-Drinks und Bananen erhielten. Weitere Helfer standen an den Sperrposten entlang der Straße, um den motorisierten Verkehrsteilnehmern die alternative Route für den Tag zu weisen. Nicht nur für die Hilfsorganisationen ist der Marathon jedes Jahr ein großer Einsatz. Auch für den Landkreis Forchheim bedeutet der Marathon nicht nur im Vorfeld viel Organisation. Während des Marathons betreibt der Landkreis Forchheim die Einsatzzentrale des Katastrophenschutzzentrums, um die verschiedenen Organisationen zu koordinieren. Gleichzeitig zu dem Marathon dient der Dienst auch als Katastrophenschutzübung für das Landratsamt Forchheim. Bereits in den frühen Morgenstunden ging der Tag für die Helfer los, denn ab 07:00 Uhr musste die B470 im Bereich von Forchheim bis Pottenstein gesperrt werden. Nicht gerade eine leichte Aufgabe, denn an schönen Tagen ist die Fränkische Schweiz entlang der B470 ein begehrtes Tagesziel für Ausflüge, Mittagessen, Wandertouren und vieles mehr. Die Sperre der Hauptverkehrsachse wurde dabei nicht von allen gleich aufgenommen. Mit verzweifelten bis aufgebrachten Verkehrsteilnehmern wurden die Helfer konfrontiert und versuchten ihnen dennoch einen Weg zum gewünschten Ziel aufzuzeigen. Um 19 Uhr konnte die Bundesstraße dann wieder für Auto- und Motorradfahrer freigegeben werden. Die Helfer des THW Kirchehrenbach bedanken sich bei den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis und die Geduld an dem Tag und hoffen, dass auf diesem Weg vielleicht der eine oder andere neue Lieblingsplatz in der Fränkischen Schweiz gefunden wurde. Eingesetzte Ausstattung: Mannschaftstransportwagen (MTW, Heros Kirchehrenbach 21/10) Gerätekraftwagen (GKW, Heros Kirchehrenbach 22/51) Mehrzweckkraftwagen (MzKW, Heros Kirchehrenbach 24/54) Mannschaftslastwagen (MLW, Heros Kirchehrenbach 63/34) Kipper (Heros Kirchehrenbach, Heros Kirchehrenbach 63/63) Manschaftstransportwagen OV (MTW OV, Heros Kirchehrenbach 86/25) Manschaftstransportwagen I (MLW I, Heros Kirchehrenbach 86/31) Personenkraftwagen Kombi (PKW Kombi, Heros Kirchehrenbach 86/91) 31 Helfer

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