24. BR-Radltour war wieder ein voller Erfolg – auch für das THW in Bayern

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Bayerische Rundfunk die BR-Radltour. Aber nicht nur bei Fans der Tour ist der Termin schon regelmäßig fest eingeplant. Auch Helfer des THW aus verschiedenen Ortsverbänden in Bayern haben die erste Augustwoche fest in den Kalendern vermerkt, denn seit 24 Jahren unterstützt das THW in Bayern dieses große sportliche Event.

1.200 Radler fuhren 2013 die sieben Etappen von Erding über Schrobenhausen, Kehlheim, Roth, Erlangen, Pegnitz und Tirschenreuth bis nach Hof. Die Radfahrer waren am ersten Samstag mit Sonderzügen nach Erding gereist, um in den folgenden sieben Tagen etwa 570 Kilometer zurückzulegen, neue Freundschaften zu knüpfen und bei den abendlichen Open Air Events gemeinsam zu feiern. Da eine derart große Gruppe nicht immer ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten in den einzelnen Etappenorten finden und auch das Gepäck jedes Einzelnen von einem Ort zum anderen muss, kommt hier die Logistik des THW hinzu. Etwa 24 Tonnen Gepäck und ca. 1.250 Matratzen wurden von mehreren THW-Fahrzeugen von Etappenziel zu Etappenziel gebracht und verteilt. Aber nicht nur um das Gepäck kümmerte sich das THW: es werden drei „Besenfahrzeuge“ gestellt, die, zusammen mit dem Rettungsdienst und einem Reisebus, verunglückte oder erschöpfte Radler einsammeln. Für die THWler bedeutet BR-Radltour nicht nur die Fahrt und der Transport der einzelnen Gepäckstücke und Matratzen. Bereits um 05:30 Uhr früh standen bereits die ersten Teilnehmer an den THW-Fahrzeugen um ihr Gepäck und die Matratzen wieder zu verladen. Hier wurde auch schon mal das eine oder andere Wort zwischen Radler und THWler gewechselt. Nach einer Woche quer durch Bayern trennten sich die Wege von Radfahrern, Helfern und THWler wieder. Eins ist jedoch klar: es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung. Und für das THW eine gute Möglichkeit sich zu präsentieren. Eingesetzte Ausstattung: MzKW (Heros Kirchehrenbach 24/54) Anhänger

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