Großangelegte Evakuierung nach Bombenfund

Aufgrund einer Bombenentschärfung von zwei amerikanischen Splitterbomben mussten am vergangen Sonntag ca. 4.000 Bürgerinnen und Bürger aus ihren Häusern in Bamberg für mehrere Stunden räumen. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, verschiedenen Hilfsorganisationen und der Stadt Bamberg waren hier zur Stelle, damit die Entschärfung der Bomben planmäßig beginnen und durchgeführt werden konnte. Unter den vielen Rettungskräften waren auch über 60 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks Bamberg und Kirchehrenbach.

Während Kräfte der Polizei die Autobahnen A70 und A73 und mehrere Straßen in Bamberg für den Verkehr sperrten, wurden die Helfer der Feuerwehren, den Rettungsdiensten, des THW und weiteren Hilfsorganisationen mit den Evakuierungsmaßnahmen der betroffenen Gebiete betraut. Die Bewohner hatten sich auf die Evakuierung, die bereits einige Tage vorher angekündigt wurde, gut vorbereitet und hatten ihre Wohnräume bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte schon größtenteils geräumt. So konnten bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Entschärfungsarbeiten die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Auch die Arbeiten an den beiden Bomben verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Die erste Bombe konnte nach 10 Minuten entschärft werden. Zwar konnte die zweite Bombe nicht, entschärft werden, jedoch war sie soweit sicher, dass sie zu einem Sprengplatz nach Feucht transportiert werden konnte um dort gesprengt zu werden. Zusätzlich wurde bei den Arbeiten zur Entschärfung noch eine Granate gefunden, welche aber kontrolliert gesprengt wurde und keine Schäden angerichtet hat. Viel früher als gedacht konnte bereits eine Stunde nach Beginn der Entschärfungsarbeiten die Sperrung des Gebietes um den Fundort wieder aufgehoben werden. Erleichterung bei den Einsatzkräften und den Bewohnern, die somit den Sonntagnachmittag wieder in ihren vier Wänden verbringen konnten. Hier der Bericht der Stadt Bamberg: Bamberg atmet auf – Stadt Bamberg Eingesetzte Ausstattung vom OV Kirchehrenbach: GKW MTW

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