Jahresübung mit „Höhen und Tiefen“

An Fronleichnam trafen sich, wie alle Jahre, der technische Zug des Ortsverbandes, sowie die Stabsmitglieder zur standortübergreifenden Jahresübung.

Diesmal ging die Reise in die Nähe von Schwandorf, zum dortigen Übungsgelände Rödelberg. Zweck der Ausbildungsveranstaltung war, neben dem Vermitteln von Fachwissen, das Zusammenspiel der einzelnen Helfer in Ihren Teams zu verbessern. Auf dem Gelände, das früher militärisch genutzt wurde, wurde zu Beginn die logistischen Punkte, wie Unterbringung, Verpflegung, usw. abgearbeitet. Danach Stand der erste Ausbildungsinhalt auf der Tagesordnung. Hauptaugenmerk bei der diesjährigen Jahresübung lag dabei auf das Retten von Personen über verschiedene Ebenen, da das Gelände die optimalen Vorrausetzungen bot. Neben der Nutzung von einfachen Rettungstechniken wie Leiterhebel, „schiefe Ebene“, 6-Mann Methode, wurden auch aufwendigere Konstruktionen (z.B. Mastkran) zur Rettung von Personen angefertigt. Auf Grund des großen und unübersichtlichen Geländes war auch das ausgiebige Üben einer Vermisstensuche möglich und verfeinerte wiederum das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten des technischen Zuges. Nachdem der Schwerpunkt aller Inhalte, bei der diesjährigen Mehrtagesausbildung, auf das Retten aus Höhen und Tiefen ausgelegt war, hat man sich für den Freitag eine ganz besondere „Lehrveranstaltung“ aufgehoben. Es ging an den nicht allzu weit entfernten Hochseilgarten am Monte Kaolino in Hirschau. Hier konnten alle Helfer über mehrere Stunden hinweg Ihre eigenen Grenzen kennenlernen und den Umgang mit Höhensicherungstechniken vertiefen. Nach vier Tagen THW waren alle Helfer am Sonntagmittag gesund und munter wieder zu Hause.

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