Hochwasser in Rumänien: THW-Fluthelfer kehren zurück

Temesvar/Bonn/Kirchehrenbach/ Der Einsatz des THW nach den schweren Überflutungen in Rumänien ist beendet. Die THW-Spezialisten, hiervon 12 Helfer aus dem Geschäftsführerbereich Bamberg, kehren am Wochenende aus der Region um Temesvar zurück. Dort versorgte das THW seit dem 10. Mai die Menschen mit Trinkwasser und pumpte Wasser aus der Ebene.

600 Quadratkilometer, eine Fläche, doppelt so groß wie die Fläche der Stadt München wurden überflutet. Ca. 4000 Häuser und 100 Bauernhöfe wurden zerstört. Die eingesetzten Hochleistungspumpen des THW, die 70.000 Liter pro Minute fördern konnten, pumpten insgesamt über 1,3 Mio. Kubikmeter Wasser aus der überfluteten Ebene in den Fluß Timis zurück. Damit könnte man knapp 600 50-Meter-Standartschwimmbecken befüllen. 60.000 Liter Trinkwasser konnten täglich an die Bevölkerung abgegeben werden. Das summierte sich dann am Schluss auf 157.500 Kubikmeter. Um den nachhaltigen Erfolg des THW-Engagements zu sichern, setzte das Einsatzteam außerdem einen Tiefbrunnen im vom Hochwasser eingeschlossenen Ort Foeni instand. Im Einsatzabschnitt bei Granicerii betrieben die THW-Fachleute die Instandsetzung des fest installierten Pumpwerkes vor Ort. Dadurch ist die Entwässerung des Gebietes auch langfristig gesichert.

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